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Presse

02.07.2009 Stellungnahme zur aktuellen Allergologen-Kritik der IgG-Tests

In jüngster Zeit mehren sich erneut die Angriffe von Allergologen auf IgG-Tests, die über Magazine wie den Stern, aber auch in Fachzeitungen wie der Ärzte Zeitung transportiert werden: IgG-Antikörpertests auf Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten seien „Bauernfängerei“; die Ergebnisse der Labortests, so heißt es, seien für die Patienten ohne Nutzen und unter Umständen sogar schädlich.

Bemerkenswert an der Berichterstattung ist vor allem eines: Die Kernaussagen der fraglichen Artikel beziehen sich auf eine aktuelle Leitlinie der deutschsprachigen Allergologen, in der IgG-Tests abgelehnt werden. Diese Leitlinie wiederum – so schreiben deren Verfasser – übernehme die Position der European Academy of Allergology and Clinical Immunology (EAACI).

Aber: Die deutschsprachigen Allergologen geben den Inhalt des europäischen Positionspapiers verzerrt wieder. Die EAACI-Position bezieht sich in ihrer Kritik nur auf IgG4-Tests – die Leitlinie hingegen differenziert nicht zwischen IgG und IgG4, sondern bezieht pauschal Stellung gegen sämtliche IgG-Tests.

Darüber hinaus sind die Berichte – selbst in der Ärzte Zeitung – von Unsicherheit in der Terminologie und Unkenntnis der Faktenlage geprägt. Die Ergebnisse aktueller Studien zum Thema werden ignoriert; ebenso die Patientenwahrnehmung und therapeutische Erfolge.

Dass die Angriffe im Zusammenhang mit ImuPro gegenstandslos sind, belegt die folgende Darstellung der Fakten zur IgG-Diagnostik bei verzögerten Nahrungsmittel-Allergien (Typ III)... mehr

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